Bildung soll von Kindergarten bis Universität in ein Ministerium

„Die aktuelle Aufregung der Zusammenlegung des Wirtschafts- und Wissenschaftsministeriums ist groß und verständlich. Dass damit der Wissenschaftsstandort Österreich nicht gefördert wird, steht außer Frage. Die Kritik an dieser Entscheidung ist angebracht aber am Ende nicht zielführend, weil auch ein eigenes Wissenschaftsministerium ohne Überschneidungen mit der Mittel- und Volksschule nicht die Ergebnisse liefern kann, die, die Forschung in Österreich braucht. Erst wenn junge Menschen auf die Universität ausreichend vorbereitet werden, können auch Hochschulen die Basis für eine akademische Bildung vorfinden“, sagte der freiheitliche NAbg. Mag. Philipp Schrangl.

Deshalb braucht es Schnittpunkte zwischen den Universitäten und Mittelschulen, damit Lehrpläne wieder so gestaltet werden, dass Schüler optimal auf ein akademisches Leben vorbereitet werden. „Die Bildungspolitik muss in einem Ministerium gebündelt werden, damit nachhaltige Maßnahmen getroffen werden können. Erst wenn sich die Bildungspolitik wie ein roter Faden vom Kindergarten bis in den Hörsaal zieht, gibt es am Ende einen positiven Effekt für den Wissenschaftsstandort Österreich.“, kommentiert Schrangl die Zusammenlegung der beiden Ministerien.

„Die FPÖ und der RFS waren die ersten die eine Konsolidierung der Bildungspolitik in Österreich gefordert haben und tun dies erneut. Es ist dahingehend nicht hilfreich, wenn sich die Österreichische Hochschülerschaft nur darauf beschränkt Plakate zu malen und entbehrliche Parolen von sich zu geben. Die Aufgabe der ÖH sollte es sein, das Gespräch zur Bundesregierung zu suchen und dort effektiv die Interessen der Studenten zu vertreten. Der Arbeitsplatz der ÖH sollte der Verhandlungstisch und nicht die Straße sein“, kommentierte Alexander Schierhuber, BA, Bundesobmann des Rings freiheitlicher Studenten.

„Bundeskanzler Faymann hat die Wegrationalisierung des Wissenschaftsministeriums als späte Rache der ÖVP nicht erkannt. Denn war es doch Hertha Firnberg, die mit freiheitlicher Unterstützung im Jahr 1970 zum ersten Mal das Wissenschaftsressort in einer Bundesregierung etabliert hat“, schließt Schrangl.

Probleme bei der ÖH Wahl bzw. Briefwahl?

Kurz vor der Präsenzwahl (9. bis 11. Mai) und dem Einsendeschluss für Briefwahlkarten häuft sich die Kritik, welche auch uns erreicht. „Manche Kollegen haben die beantragte Briefwahlkarte gar nicht und andere so spät erhalten, dass eine korrekte Rücksendung nicht mehr möglich ist“, kritisiert die Bundesobfrau des RFS, Gudrun Kofler: „Die Anträge erfolgten teilweise schon vor Wochen. Eine derart unprofessionelle Durchführung der Wahl kostet ortsabwesende Studenten ihr Wahlrecht und wird die Wahlbeteiligung senken.“

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