Zusätzliche Zugangsbeschränkungen seien ein Signal in die falsche Richtung

Wien (OTS) – Der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) kritisiert den Vorstoß der Universität Wien und anderer Universitäten, künftig für Aufnahmetests Gebühren einzuheben. „Momentan werden in den meisten Studien mit Aufnahmetests aufgrund zu geringer Anmeldungen alle Bewerber aufgenommen, unabhängig von ihrem Testergebnis. Für diese Tests auch noch Gebühren zu verlangen, stellt eine unnötige Schikane dar“, so RFS-Bundesobmann Felix Mayrbäurl.

„Statt neuer Gebühren sollten die Universitäten zum Beispiel ein Motivationsschreiben für Studien mit Zugangsbeschränkungen einfordern. Das fördert die Auseinandersetzung der Studienbewerber mit ihrem Wunschstudium und stellt keine zusätzliche finanzielle Belastung dar“, so der RFS-Bundesvorsitzende Felix Mayrbäurl. Zusätzliche Zugangsbeschränkungen seien ein Signal in die falsche Richtung.

„Wenn es darum geht die Teilnehmerquote bei den Aufnahmetests zu erhöhen, sollten die Gebühren nur von den Studienbewerbern einbehalten werden, die trotz Anmeldung nicht zum Test angetreten sind“, so Mayrbäurl.