In einer Aussendung laden also die Grünen Alternativen Studenten und die Jungen Grünen zu einer Veranstaltung ins Grüne Haus. Ziel soll es sein, einen Bundespräsidenten Norbert Hofer zu verhindern. Im Zuge dieser Einladung wird der Bundespräsidentschaftskandidat Hofer in vielerlei Hinsicht ungeniert diffamiert. Von einem menschenverachtenden Kurs, von fremdenfeindlicher Hetze und einer Spaltung der Gesellschaft ist da die Rede. Wie einfach es sich die Grünen doch machen, wenn es darum geht, ihr politisches Weltbild zu rechtfertigen. Hetze verbreiten hier einzig und alleine die Grünen selbst, die unlängst damit aufgefallen sind, auf Facebook Österreich als „mieses Stück“ bezeichnet zu haben.

Die virulenten Probleme, die unsere Gesellschaft in der Tat spalten könnten, sind nämlich in Wahrheit erst in Zeiten einer SPÖ/ÖVP-Regierung – und zumeist auch unter deutlicher Zustimmung der Grünen – zu gegenwärtiger Größe erwachsen. So etwas hört man in den Reihen der Grünen natürlich nicht gerne. Daher wird jene Bewegung angegriffen, die all diese Problemstellungen beim Namen nennt. „Zudem entlarvt sich diese Veranstaltung als das, was sie tatsächlich ist.

Im Grünen Haus – nur ein anderes Wort für Grüne Parteizentrale – soll eine Veranstaltung abgeführt werden, die nichts anderes ist, als eine eindeutige Unterstützung der Grünen für den angeblich so unabhängigen Kandidaten van der Bellen. Da es wahrscheinlich selbst den Grünen unpassend erschien, eine solche Parteiveranstaltung direkt abzuführen, wird nun die Jugend für van der Bellen instrumentalisiert. Fehlende Inhalte des sogenannten „unabhängigen Herrn Professors“ werden ganz einfach durch haltlose Diffamierungen des politischen Mitbewerbers kaschiert“, so RFS-Graz-Vorsitzender Thomas Rath abschließend.