RFS WIEN
ÖH im Demonstrationsfieber
In den letzten Monaten hat sich die Arbeit der ÖH offensichtlich darauf beschränkt, die unterschiedlichsten Formen von Protest zu unterstützen und zu finanzieren. Da wird einerseits Geld für eine Gruppe von Studenten ausgegeben, die von sich selbst behaupten die Gesamtheit der Studenten zu vertreten (dies ist meines Wissens nach immer die Aufgabe der ÖH), dann wird in diversen Aussendungen von Seiten der ÖH zu einer Demonstration gegen die eigenen Mitglieder aufgerufen (die durch Zwangsgebühren diese Aufrufe finanzieren müssen). Des Weiteren wird, statt einen wirksamen Dialog zu suchen, bereits im Vorfeld gegen einen Gipfel der europäischen Bildungsminister aufgerufen.
Es scheint ja noch irgendwie einleuchtend, dass manchen das Demonstrieren im Blut liegt, momentan wirkt es aber, als ob die demonstrierenden Studenten keine sonstigen Verpflichtungen hätten. In diesem Fall kann ich gut nachvollziehen warum diese mit dem Bildungssystem unzufrieden sind, da man als Student „leider“ noch immer Leistungen erbringen muss um erfolgreich zu sein.
Aber weshalb kümmert sich die ÖH nicht um ihre Aufgaben? Warum wird nicht versucht, die Probleme der Universitäten zu klären? Vermutlich ist produktive Arbeit nicht die Stärke der ÖH, daher geht man lieber auf die Strasse (Vielleicht um noch in irgendeiner Art Präsenz an den Universitäten vorzuspielen?)
Wir fordern die ÖH daher auf, endlich wieder zu ihren eigentlichen Aufgaben zurückzukehren, verantwortungsvolle Hochschulpolitik zu betreiben, und sich auf die Probleme an den Universitäten zu konzentrieren.
Katharina Aretin
Landesgruppenvorsitzende Wien
Deine ersten Ansprechpartner im RFS Wien:
Vorsitzende: Katharina Aretin
Studium: Rechtswissenschaften
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1. Stellvertreter: Roland Esterer
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